Das neueste Horoskop von Andreas Braun
Das neueste Horoskop des Sterneorakels Andreas Braun finden Sie hier:
http://www.yalla-emirates.com/page.php?pid=4&from_pid=2&cat_id=&nid=220
Frühjahr und Sommer 2009
Das Sterneorakel Andreas Braun in der Zeitschrif "Discover Middleeast"
http://www.discover-middleeast.com/download/DME_0907_WEB.pdf
Auf Seite 43 dieser Ausgabe finden Sie den neuesten Blick von Herrn Braun in die Sterne der arabischen Nacht.
Weitere Ausgaben finden Sie unter www.discover-middleeast.com
Eine schöne Konzertkritik (22.5.09)
STUTTGARTER SZENE
Grüne Chansons
Der angekündigte Überraschungsgast beim Pressefest der
baden-württembergischen Grünen im Stuttgarter Kulturwerk erwies sich für
Besucher wie Grünen-Bundeschef Cem Özdemir oder Landtagsfraktionschef
Winfried Kretschmann als alter Bekannter - allerdings in ungewohnter
Rolle: Der ehemalige und von vielen vermisste Grünen-Landeschef Andreas
Braun besorgte mit französischen Chansons, deutschen
Hans-Albers-Einsprengseln und Miklos Vajna am Klavier den kulturellen Teil
des Abend. Selbst Parteifreunde vom linken Flügel, die dem recht
aussichtslos platzierten Kandidaten fürs Europaparlament früher bei einer
seiner vier (Wieder-)Wahlen zum Landesvorsitzenden auch mal die Zustimmung
verweigert hatten, begehrten lautstark nach einer Zugabe.
Grüne wollen Globalisierung ökologisch gestalten
Murrhardt (pm) – Andreas Braun, früherer Landesvorsitzender der Grünen, erläuterte jüngst bei einer Mitgliederversammlung der Grünen im oberen Murrtal im Restaurant Sonne-Post die aktuellen Beschlüsse und Vorschläge der Grünen zur Lösung der Finanz- und Wirtschaftskrise. „Die Krise als Chance nutzen: Das ist der Tenor eines Beschlusses des Bundesparteitags der Grünen in Erfurt. Die internationale Bereitschaft zur Neuordnung der Finanzmärkte muss jetzt energisch genutzt werden, um die Globalisierung ökologisch und sozial zu gestalten.“ Mit einem konzentrierten sozial-ökologischen Investitionsprogramm wollen die Grünen in Deutschland und in Europa gegen die Rezessionsgefahr angehen. „Zugleich soll der Grüne New Deal auch eine globale Strategie sein, mit der die reichen Länder die Verantwortung für die Entwicklungsländer einlösen. Und schließlich geht es um grundlegende Strukturveränderungen im Finanzsystem“, sagte Andreas Braun in seinem Bericht.
Bernd Messinger, der als Sprecher des Ortsverbandes die Mitglieder und interessierten Gäste begrüßte, hob vor allem auf die Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise auf die Bürger ab. „Leider bleibt es nicht dabei, dass einige verantwortungslose Bankenmanager und ein Heer von Börsenspekulanten ein eigennütziges und rücksichtsloses Geschäft betrieben haben. Nun rufen die neoliberalen Geister eigentümlicherweise nach dem Staat. Der Staat, der sich nach deren Ansicht immer aus dem Wirtschaftsgeschehen heraushalten sollte, soll nun den angerichteten Schaden beheben. Es ist unerträglich, wie hier das neoliberale Prinzip ,Privatisierung von Gewinnen und Sozialisierung von Verlusten’ zur Anwendung kommt“, erzürnte sich Messinger.
Als Kreisrat war Bernd Messinger in diesen Wochen mit den Beratungen des Kreishaushaltes befasst. „Nach einer kurzen Phase der Entspannung öffentlicher Haushalte wird nun in den kommenden Jahren eine erneute Phase höchster Finanzprobleme auf die Kommunen zukommen. Der Druck kommt dabei von mehreren Seiten gleichzeitig“, so Messinger. In diesem Kontext erläuterte Messinger, Sprecher der Grünen im Sozialausschuss, seinen Antrag zur Sicherstellung eines bezahlbaren Schulmittagessens für Kinder aus Hartz-IV-Familien: „Der Tagessatz für Nahrungsmittel für ein Kind beträgt 1,95 Euro. Dafür kann man an keiner Schule ein Mittagessen bezahlen. Das ist eines Landes unwürdig, das in der Lage ist, innerhalb weniger Wochen einen Milliardenschirm über die Banken zu spannen, gleichzeitig aber Monate dafür benötigt, um den Hartz-IV-Regelsatz um 4 Euro/Monat auf 351 Euro anzuheben. Wir haben als grüne Fraktion erreicht, dass man sich mit diesem Thema im Rems-Mur-Kreis ernsthaft auseinandersetzt und nach Lösungen suchen wird. Die Anträge der CDU-Fraktion mit pauschalen Kürzungen im Sozialhaushalt, stellenweise zu Recht als unseriös eingestuft, wurden bei den Beratungen zurückgewiesen.“ Braun bemängelte die zögerliche Haltung von Kanzlerin Merkel bei der Bekämpfung der Krise. Die meisten Länder in Europa setzen auf Konjunkturprogramme. Obama als künftiger US-Präsident hat ein Milliardenprogramm für das Gesundheitswesen angekündigt.
Backnanger Kreiszeitung vom 31.12.2008
Grünes Fest mit Anekdötchen und Chansons (15.09.2008)
Backnang – Seit 25 Jahren gibt es die Grünen im Rems-Murr-Kreis. Im Rahmen eines Sommerfestes feierten sie im club junges europa in Backnang-Steinbach ihr Jubiläum. Manche Mitglieder sind schon von Anfang an dabei. „Review und Preview“ war das Motto des Abends – Rückblicke, wie alles begann, ein Ausblick auf ein zukunftsweisendes Konzept und französische Chansons im kulturellen Teil des Abends.
VON CLAUDIA ACKERMANN
„Jetzt ist es Zeit. Jetzt muss man was machen“, sagte sich Manfred Rank im Jahre 1983 und trat bei den Grünen ein. Er ist eins der 18 Mitglieder des Kreisverbandes, die von Anfang an und bis heute dabei sind. Im cje erzählte er, wie es zu seinem Eintritt bei den Grünen kam. In Endersbach gehörte er der Anti-AKW-Gruppe „Aknül“ an – mit dem Namen „Atomkraft nur über unsere Leichen“, wie er nicht ohne Schmunzeln berichtet. Zunächst war er unschlüssig, ob er in die Politik gehen solle, aber dann stellte sich für ihn die Frage: „Wie geht’s weiter?“ Frieder Bayer ist ebenfalls ein Mann der ersten Stunde. Er war in der Friedensbewegung in Mutlangen aktiv. Was der Anlass für ihn war, bei den Grünen einzutreten? „Unter anderem die schöne Mädle.“ Ganz bierernst geht es nicht zu bei der Ehrung der 25-jährigen Mitgliedschaften. Heitere Stimmung, Anekdötchen werden erzählt.
Daniel Mouratidis, Landesvorsitzender der Grünen, übergibt Anstecknadeln an die langjährigen Mitglieder und führt durch das Programm. Ebenfalls im Jahr 1983 ist Mouratidis’ Vorgänger Andreas Braun eingetreten. Zuvor war er Mitglied in der SPD. Der Nato-Doppelbeschluss war der Auslöser, dass er die Partei wechselte. Acht Jahre lang war er Landesvorsitzender der Grünen. Jetzt will er fürs Europaparlament kandidieren.
Braun ist nicht nur politisch engagiert. Als Sänger sorgt er mit französischen Chansons für den kulturellen Teil des Abends, begleitet von Miklós Vajna am Klavier. Vom Antikriegslied „Le déserteur“ von Boris Vian über Jacques-Brel-Lieder wie „Ne me quitte pas“ bis hin zu Gilbert Bécaud „L’important c’est la rose“ reicht das Repertoire. Und bei der deutschen Fassung – „Überall blühen Rosen“ –, die nicht ganz ernsthaft mit französischem Akzent und in rauer Bécaud-Manier vorgetragen wird, stimmen die Besucher des Sommerfestes kräftig ein. Um Zugaben lässt sich Braun nicht lange bitten.
Weiter geht es mit ausgesuchten Wahlwerbespots der Grünen, bei denen es einiges zu Schmunzeln gibt, etwa, wenn im Jahr 1983 jede Familie ein Schild mit der Aufschrift „Atomwaffenfreie Zone“ vor ihrer Haustür aufstellt. Oder bei einem Wahlwerbespot aus dem Jahr 2002 in Pommes-Buden-Atmosphäre: „Kollege Iordanis erklärt euch die Ökosteuer“. Und wer’s nicht gleich kapiert: „Nochmal für die bissle Blöde im Kopf.“
Ernsthafter wird es dann beim Ausblick auf ein zukunftsweisendes Konzept, das Vjajko Perovic mit einer Powerpoint-Präsentation vorstellt. Der Backnanger hat ein Projekt zur Güterversorgung in Großstädten am Beispiel Stuttgart für seine Master-Arbeit an der Gmünder Hochschule für Gestaltung erarbeitet. Jeden Werktag fahren 46000 Lkw durch Stuttgart, so Perovic. Mit seinem Konzept will er Abhilfe schaffen. Am Stadtrand sollen Logistikzentren errichtet werden, in denen die Waren abgeladen und auf Güterstraßenbahnen in die City transportiert werden. Elektroautos sollen schließlich die Waren ausliefern. Demnächst stellt er sein Konzept dem Verband der Spediteure vor, und es soll auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Hannover präsentiert werden. Nach dem Programm klang der Abend in familiärer Atmosphäre mit Musik und angeregten Gesprächen aus.
Backnanger Kreiszeitung vom 15.9.2008
Braun huldigt der französischen Musikkultur (16.2.2008)
Backnang – Als ehemaliger Landesvorsitzender der Grünen ist Andreas Braun bekannt wie ein bunter Hund. Künftig wird es für ihn vermutlich noch schwerer werden, unerkannt durch seinen Wohnort Backnang zu laufen: Denn jetzt ist er zusätzlich Sänger, vielmehr Chansonnier. Im Club junges Europa (cje) gab er jetzt Kostproben französischer Chansons.
VON HEIDRUN GEHRKE
So kannte man ihn bisher nicht: Statt einer schlagkräftigen Diskussion auf der politischen Bühne widmet Andreas Braun seine Stimme erstmals in Kombination mit Pianist Miklós Vajna vor Publikum der Poetik wie auch den politischen Tönen in französischen Chansons. Und bietet damit rund 70 Zuhörern im voll besetzten cje einen musikalischen Hochgenuss, nicht nur für Frankophile. Laut Veranstalter sind Zuhörer aus Heilbronn und Würzburg extra wegen ihm angereist: Andreas Braun, in existenziellem Schwarz gekleidet, garniert mit einem strahlend weißen Schal, besitzt Ausstrahlung, Theatralik und Stimme genug, um den Vorbildern der La Musette, der typisch französischen Musik- und Songschreiberkultur, gebührend zu huldigen. Er beherrscht Lautmalereien in den hohen Tönen, verleiht „Le Métèque“ einen hellen, etwas schrillen Klang – freilich hat er sich mit dem Sujet ausgiebig beschäftigt, bevor er sich an „Je ne regrette rien“ und die Texte von Jacques Brel heranwagte. Dabei sei er zu manch verblüffendem Ergebnis gekommen: „Viel Liedgut, das in englischer Sprache allgemein bekannt ist, ist französischen Ursprungs.“ So auch Frank Sinatras „I did it my way“. Im Original drehe sich der Titel „Comme d’habitude“ um etwas ganz anderes, um Gewohnheiten im weitesten Sinne.
Begleitet vom versierten Pianisten Miklós Vajna begibt sich Andreas Braun in die Welt der Protagonisten des Chansons, manchmal mehr sprechend denn singend, immer innig und melodiös. Ganz Paris schwelgte mit, als Edith Piaf und Jacques Brel, Georges Brassens und George Moustaki ihre Stimmen erhoben. Die Glanzzeit des verträumt mitsummenden Paris inspirierte den „von klein auf frankophilen“ Andreas Braun, ein Stück dieser Zeit festzuhalten in eigenen Interpretationen, um sie mitzuerleben und erlebbar zu machen. Prompt verlässt man als Zuhörer den lauschigen Abend bei Kerzenschein und wandelt beim Klang von „La vie en rose“ in Gedanken die Stufen des Montmartre zwischen blühenden Bäumen hinab. Blumige leichtfüßige Textzeilen gehen ihm locker über die Lippen, dabei gestaltet er Betonung und Sprechart ruppiger, kräftiger.
„Les feuilles mortes“ hat die Vergänglichkeit zum Thema. „Was übrig bleibt von der Liebe, ist die Erinnerung“ – mit diesen Worten leitet Braun ein in das melodramatische Herbstlied, das einigen prominenten Sängern als Quelle eigener Interpretationen diente. Euphorie, Ekstase und die Exzentrik französischer Chansonettes und Chansoneurs ziehen sich durch den Abend. Extreme Handlungen und Gefühle finden sich in den Textzeilen und beim Blick in die Biografien der Protagonisten – für Interpretationen ein gefundenes Fressen. Die eine stürzte sich auf die Männer, wie sie kamen, der andere lebte so intensiv, dass der Vergleich mit einer Kerze, die von beiden Seiten abbrennt, gerechtfertigt sei: „Jacques Brel wurde nur 50, hat aber, glaube ich, drei Leben gelebt“, sagt Braun zu „Le Moribond“. Die Melodie ist eine stark reduzierte, nur in den Grundzügen zu erkennende Version von „Seasons in the sun“, prima und packend weiter entwickelt von Andreas Braun, der bei der Textzeile „Adieu le milles“ eine tragische Mimik annimmt, bühnenreif und mitreißend. Wie auch die stillen Momente, in denen alles den Atem anhält: „Was in den lauten Zeiten oft in Vergessenheit gerät, die Zärtlichkeit, la tendresse“, ist auf der Bühne zu hören, bevor streichelnde Klavierklänge und die ruhige Stimme des Chansonniers eine feine Vorstellung davon geben.
Quelle: Backnanger Kreiszeitung vom 19.2.2008
Dubai und Oman, Frühjahr 2008
Ein nettes Geschenk aus Israel / Sommer 2007
So sehen Wahlsieger aus...
Mit Konstantin in Schwäbisch Hall (30.04.05)
























































